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Cajon
mit
www.drummedboxes.de

Nach einem workshop 2005 blieben sie einfach zusammen. So sitzen die 12 Sambistas auf ihren Kisten und trommeln, was das Zeug hält. Normal spielt man die Cajon (sprich "Kachonn" mit dem "ch" von "Krach" – deutsch: Kiste) solo, als Ersatz fürs schwere Schlag-Zeug oder auch mal für den besonderen Klang.
Samba und andere heiße Rhythmen auf den "Kisten mit dem Scheppersound" gemeinsam in einer Gruppe zu spielen, ist ungewöhnlich. Die "Drummed Boxes" sind daher schon ziemlich exotisch. So trommelte die Gruppe als einzige ihrer Art beim Samba-Festival in Coburg, dem größten Samba-Fest außerhalb Brasiliens weltweit. Während andere Trommler sich mit ihren Instrumenten abschleppen, haben es die Cajonisten immer gut: ihr Instrument ist gleichzeitig ihre Sitzgelegenheit. Hinstellen, Draufsetzen, Draufhaun. Rhythmus, bei dem man/frau mit muss – und übrigens auch kann. Gern fordern die "Drummed Boxes" das Rhythmusgefühl ihres Publikums heraus. Aktiv dabei sein, als Publikums-Trommelgruppe in den Wettstreit mit dem Bühnengeschehen zu treten, begeistert Jung und Alt. Der bisherige "Rekord" liegt bei 200 Jogurt-Tambourim-Spielern.
Nach rund zwei Jahren Spiel- und Reifezeit haben sie jetzt ihrem Programm ein (technisches) Sahnehäubchen aufgesetzt: eine Schwarzlicht-Show bietet neue Eindrücke fürs Auge.
Sehr geehrte Rhythmusikanten,
Sie sind herzlich zu einer Weiterbildungsveranstaltung, die dem Krankheitsbild der chronischen Rhythmus-Infektion gewidmet ist, eingeladen.
Die eindrucksvolle Schilderung des Krankheitsverlaufes mit seinen physiologischen und psychologischen Nebenwirkungen erfolgt durch die "Drummed Boxes" aus Chemnitz. Vor über zwei Jahren infizierten sich die Mitglieder dieser Gruppe in einem workshop mit dem Rhythmus-Virus.
Der Krankheitserreger wurde durch Holzkisten, in deren Innenraum sich besondere Klangvorrichtungen befinden, verbreitet. Diese sogenannten "Cajons" (Einz.: "Cajon"; sprich: Kachonn mit dem "ch" von Krach) treten ansonsten nur vereinzelt im rhythmischen Musikgeschehen auf, die Zusammenrottung von über 10 dieser Instrumente stellt daher eine Einmaligkeit dar.
Nach kurzer Inkubationszeit beobachteten die Trommlerinnen und Trommler an sich vor allem immer stärker werdende Störungen ihrer Bewegungsabläufe. Der chronische Verlauf der Infektion führte u.a. dazu, dass sie ihre Hände nicht länger als 10 Sekunden ruhig halten können.
Die Lehrveranstaltung gliedert sich in zwei Hauptteile. Zunächst demonstrieren Ihnen die "Drummed Boxes" die Infektion und die langsame Entwicklung des Krankheitsbildes. Der zweite Teil zeigt seine psychologischen Wirkungen. Zum Abschluss werden die "Drummed Boxes" mit Ihnen einen praktischen Abschluss-Test durchführen, mit dessen Hilfe Sie Ihren eigenen Virusbefall kontrollieren können.
Wir wünsche Ihnen viele neue Erkenntnisse. Und: machen Sie nicht so laut...!